Montag, 24. Juli 2017

Ho(p)ffnungsvoll in die Zukunft – “OK – dajeh!” startet Kampagne

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Wir gehen mit frischem Schwung in den Frühling. Sicher haben Sie schon bemerkt, dass unser 2016er Plakat in hopfengrüner Farbe gestaltet ist.

Das hat auch seinen besonderen Grund.

Ab diesem Jahr wollen wir uns nicht nur schwerpunktmäßig der Kunst und den leeren Schaufenstern widmen, sondern auch in der Ortsbildverschönerung voran kommen. So widmen wir uns ab dem Frühjahr einem Thema, das für Kyllburg bis zum Jahr 1907 große Bedeutung hatte.
In Kyllburg und den umliegenden Orten wurde bis dahin in großem Umfang Hopfen angebaut.

Auf alten Fotos kan1900-Ansicht-vom-Marienthurm mit Hopfenanbaun man sehen, wie bis in den Ortsmittelpunkt hinein die Hopfenstangen standen.Ansicht vor 1907 mit Hopfenanbau Eine historische Quelle (Eifelvereinsblatt 1927, Nr. 6, S. 89/90 von H. Gueth, Kyllburg) berichtet dazu: “Ja, welch ein Genuß war es, durch die blühenden Hopfengärten zu wandeln und den kräftig würzigen Blütenduft zu trinken!” …. und weiter: “Diese schönen und sorgfältig gepflegten Hopfengärten von St. Thomas, Kyllburg und Malberg waren ein einzigartiger Schmuck des Kylltales. Für viele Touristen und Kurgäste war es ein seltener, für manche gar ein nie gesehener, reizvoller Anblick; denn weit und breit in Rheinlande wurde nur in Kyllburg und nächster Umgebung Hopfen angebaut…”

Noch heute findet man am Hopfengartenpfad, in der Mühlengasse, und etlichen anderen Stellen in Kyllburg Hopfenpflanzen, die aus der damaligen Zeit verwildert überlebt haben und jeden Sommer Mauern und Masten übergrünen.

An diese alte Kyllburger Tradition wollen wir im Rahmen unserer Hopfenaktion anknüpfen. Dazu haben wir bereits eine Menge Ideen vorbereitet, die wir nun, mit Unterstützung der Stadt Kyllburg umsetzen wollen. Zunächst werden wir in den nächsten Tagen an alle Haushalte ein Flugblatt verteilen und Hopfensamen beifügen. Es wäre schön, wenn Sie, liebe Mitbürger, ein Pflänzchen aufziehen würden und, wenn es groß und stark geworden ist, im (Vor-)garten aussetzen und erhalten würden.

An noch zu bestimmenden Stellen des Innenortes wollen wir exemplarisch die eine oder andere Hopfenpflanze ausbringen.
Auf einem privaten Gartengrundstück an der Parkstraße haben wir die Erlaubnis erhalten, Hopfen in einem kleinen Hopfengarten zu ziehen und in kleinem Maßstab anzubauen.

Uuuuuund, vielleicht gelingt es uns ja, im Herbst miteinander ein Kyllburger Herbstbierchen aus den geernteten Dolden, in bescheidenem Maße zu brauen?!

Wir freuen uns schon auf die gemeinsame Arbeit und darauf, unserem Ort noch ein wenig mehr von der Farbe, dem Aroma, dem Duft alter Zeit mit in die Zukunft geben zu dürfen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit und die laufende Aktion. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Flugblatt, im Internet www.kunst-kultur-kyllburg.de, oder bei unseren “Aktivisten”.

Mehr dazu und das, was wir sonst noch vorhaben…. erfahrt Ihr bei unserem Stammtisch am kommenden Freitag um 19.00 Uhr im Hotel zur Post.

Herzliche Grüße

Für die Initiative “OK – dajeh!”

Ihr Wolfgang Krämer
Stadtbürgermeister

Fotos: Alte Kyllburger Ansichtskarten um 1900, aus dem Archiv von SCHMINO.de von Christian Schmidt

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