Samstag, 16. Dezember 2017

„ Mer loßen de Mariensäul brennen“ – Keine Sache für die Kyllburger Feuerwehr

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Ein schöner, andächtiger Brauch besteht in Kyllburg darin, die „Mariensäule brennen zu lassen“. Ob man ein besonders freudiges Ereignis begeht, ob Sorgen um einen geliebten Menschen drücken oder nur ein Zeichen der Andacht gesetzt werden soll, seit vielen Jahrzehnten wendet man sich dann an die Familie Weides in der Marienstraße und bittet darum, in der Nacht die Beleuchtung der Muttergottes-Statue auf der Mariensäule einzuschalten. Von weit her kann man dann die Mutter – Gottes – Figur auf ihrem Turm erkennen.

Auch heute noch kümmert sich die Familie Georg Weides mit viel Einsatz um die Erhaltung dieses schönen Brauchtums. War es in früherer Zeit so, dass man als Kind zu Frau Weides entsandt wurde um fünf Mark zu überbringen, damit „den Owend die Marieseil fier et… (hier fügte man dann den Namen dessen ein, dem man besonders gedachte).. bräne geloß gett“, so ruft man heute, vielfach sogar aus weit entfernten Orten, häufig sogar aus fernen Landen dort an oder übergibt dann einen kleinen Betrag als Spende zur Deckung der Unterhaltungs- und Beleuchtungskosten. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Helga und Georg Weides und alle, die mit ihrem kleinen Beitrag dafür sorgen, dass unser Mariensäulen – Brauchtum erhalten bleiben kann. Wenn auch Sie dazu beitragen möchten, den schönen, andächtigen Brauch zu pflegen und zur Unterhaltung der Mariensäule beizutragen, wenden Sie sich bitte an die Familie Georg und Helga Weides, Kyllburg, Marienstraße, Tel.: 06563 8281. Eine Zuwendung für den Unterhalt der Mariensäule können Sie auch gerne überweisen an: Verbandsgemeindekasse Bitburger Land, -für Stadt Kyllburg-Mariensäule, KSK Bitburg-Prüm, BLZ 586 500 30Kto. 1602 IBAN: DE40 5865 0030 0000 001602 BIC: MALADE51BIT

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