11.05.2012
Café WALLERIUS neu eröffnet - Herzlich Willkommen in Kyllburg
Feinste Torten, leckere Sahne- und köstliche Cremekuchen, anregender Kaffee, appetitlich dargeboten in freundlicher Atmosphäre.
Das alles gibt es seit heute, Freitag, wieder in unserem Städtchen. Im Hause Zimmer, auf der Hochstraße, haben die Eheleute Wallerius aus Schönecken ihr kleines Café eröffnet.
Konditormeister Wallerius bereitet all seine köstlichen Kunstwerke selbst zu und freut sich auf die Kyllburger Bürger und die Gäste der Stadt.
Verbandsbürgermeister Rainer Wirtz und Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer gratulierten herzlich zur Neueröffnung und überreichten kleine Willkommenspräsente.
Bürgermeister Wirtz lobte das unternehmerische Engagement des Ehepaares Wallerius und freute sich mit seinem Kollegen Stadtbürgermeister über
den Zuwachs im Dienstleistungsangebot unserer kleinen Stadt. ´Hier könnten wir tatsächlich Stammgäste werden´, so die beiden übereinstimmend.
Ein Schritt weiter in der Entwicklung, so soll es sein. Konditormeister Wallerius und seine Gattin gehen mit ihrem Engagement vorbildlich mit uns in die richtige Richtung.
Dafür auch im Namen der Stadt ein aufrichtiges "Danke schön und viel Glück!" Eine herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, einzukehren und zu kosten.
Sagen Sie es ruhig weiter: In Kyllburg, auf der Hochstraße, kann man wieder bei ´lecker Kaffee und Kuchen´ ein wenig entspannen und genießen.
04.05.2012
Freiwillige und Feuerwehr und Musikverein am 1. Mai unterwegs
Maifeiertag in Kyllburg: Motorsägen kreischten, kräftige Axthiebe schallten, begleitet von schwungvoller Blasmusik auf der Hochstraße.
In aller Frühe, bereits kurz vor 6 Uhr am Morgen, hatten sich die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Kyllburg auf den Weg gemacht. Es galt, den Maibaum frisch zu schlagen und aufzustellen. Gegen 8 Uhr war es schließlich geschafft und der schöne gewachsene Baum grüßt seit dem, mit frischem Wipfel, vom Hause Kubny auf der Hochstraße aus, weit ins Land.
Nach frühem Frühstück startete um diese Zeit auch der Musikverein Kyllburg mit seiner Maitour durch die Straßen der Stadt.
Mit klingendem Spiel zogen die Musikanten bis in den späten Nachmittag durch den Ort und brachten der Bevölkerung und den Gästen der Stadt ein Maiständchen dar. Am frisch aufgerichteten Maibaum wurde ein besonderer musikalischer Halt eingelegt und zusammen mit den Männern und Jugendlichen der Feuerwehr ein Erinnerungsfoto geschossen.
Wie schön, dass unser Brauchtum so liebevolle Pflege durch unsere Vereine erfährt.
Der Feuerwehr samt der Jugendfeuerwehr und dem Musikverein für Ihren Einsatz zur Brauchtumgspflege, im Namen aller Bürgerinnen und Bürger ganz herzlichen Dank
Wolfgang Krämer
Stadtbürgermeister
27.04.2012
Kyllburger bei 7. Allgäu-Orient Ralley dabei
Das Team Eifel sicherte sich einen der begehrten Startplätze für das letzte automobile Abenteuer der Welt, die Low-Budget-Rallye vom Allgäu bis nach Aserbaidschan.
Angefangen als „Schnapsidee“ hat sich die Allgäu-Orient-Rallye inzwischen zur größten Rallye der Welt entwickelt. Dies sowohl was Teilnehmerzahl als auch die zurückgelegten Kilometer betrifft. Am 30.04.2012 startet sie zum 7 ten mal in Oberstaufen im Allgäu. Von dort geht es für die 101 Teams über etwa 6666 staubige Straßenkilometer von Oberstaufen im Allgäu über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien zum ersten Zwischenstopp nach Istanbul. Von Istanbul führt die Strecke entlang der Schwarzmeerküste nach Trapzon und Kars in der Osttürkei. In Kars erwartet die Teams eine Sonderprüfung. Nun führt die Strecke wieder zurück zum Schwarzen Meer nach Tiflis in Georgien. Nach Tiflis geht´s dann in das Zielland Aserbaidschan. Dort wurde von dem Organisationskomitee der Allgäu- Orient- Rally die Partnerstadt Kürdemir Rayonu gefunden. Der letzte Rallyetag führt die Teams nach Baku am Kaspischen Meer. Lohn der Mühe, ein lebendiges Kamel.
Das Regelwerk ist schnell umrissen:
Ein Team besteht aus 3 Fahrzeugen und 6 Fahrern.
Die Rallye- Wagen müssen entweder älter als 20 Jahre sein, oder weniger als 1111,11 Euro Wert sein.
Autobahnen und Mautstraßen sind Tabu ebenso wie Navigationsgeräte.
Die nationale Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten.
Übernachtungen dürfen maximal 11,11 € kosten.
Maximal 666 km dürfen an einem Tag gefahren werden, 555 km sollten es dennoch sein um die Strecke zu schaffen.
In den zu durchfahrenden Gastländern sind jeweils vom Organisationsteam gestellte Aufgaben zu lösen, die Aufgaben werden am Start der Rallye im Roadbook bekannt gegeben. Die Aufgaben dienen der Völkerverständigung und der Kommunikation mit den Gastländern.
Sieger ist nicht das schnellste Team sondern das Team, das die gestellten Aufgaben am besten lösen konnte.
Versteigerung der Fahrzeuge für wohltätige Projekte.
In Kooperation mit dem World Food Programm, den Vereinten Nationen und der jordanischen Allianz gegen Hunger haben die Organisatoren bereits mehrere Projekte im humanitären Bereich ins Leben gerufen, dabei steht die Nachhaltigkeit der Hilfsleistungen im Vordergrund, so erzielte z. B. die Versteigerung der Fahrzeuge 2011 einen Erlös von ca. 220000 €. Dieser stattliche Betrag wurde dem „Türkischen Halbmond“ übergeben.
Das Team Eifel mit der Startnummer 32 sind:
Daniel Hagnbuchner, Friedel Mathey, Marco Müller, Martin Turmann, Frank Wagner und Winfried Wolf.
Weitere Informationen gibt es unter
www.team-eifel.de und www.allgaeu-orient.de.
26.04.2012
Rainer Wirtz vereidigt
Die 16. Sitzung des Verbandsgemeinderates fand aus besonderem Anlass in einem festlichen Rahmen statt. Einziger Tagesordnungspunkt war nämlich die Vereidigung Rainer Wirtz als neuem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kyllburg. Etwa 120 geladene Gäste, sowie zahlreiche Zuschauer waren erschienen, um der feierlichen Überreichung der Ernennungsurkunde durch den Beigeordneten Josef Wallscheid beizuwohnen.
Unter den Gratulanten waren unter anderem, der Landrat des Keises Bitburg-Prüm, Dr. Joachim Streit, die Ortsbürgermeister der VG, die Amtskollegen aus den anderen Verbandsgemeinden, Vertreter der Kirchen und der Einrichtungen der Verbandsgemeinde Kyllburg, der Kommandant der Airbase Spangdahlem Colonel Christopher P. Weggeman, Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, sowie Abgeordnete des Landtages. Sie alle wünschten dem 53-jährigen Rainer Wirtz viel Erfolg bei seiner am 1. Mai 2012 beginnenden Amtszeit.








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16.05.2012
Stadt Pierz in Minessota (USA) lädt Stadt Kyllburg als Schwesterstadt ein
Die Stadt Pierz, Minessota (USA), hat im Rahmen des staatlichen Projektes "Sister-Cities-International" Kontakt mit der Stadt Kyllburg aufgenommen und die Stadt um Aufnahme schwesterstädtischer Beziehungen gebeten. Das Projekt fußt auf den Elementen "Soziale" - "Kulturelle" - "Bildungs" - "Wirtschaftliche" - "Diplomatische" - Kontakte.
Als Basis der Projekt - Idee gilt, dass Staaten und Körperschaften zwar offizielle und vertragliche Beziehungen miteinander gestalten können, viel wichtiger aber die persönlichen Beziehungen der Menschen untereinander sind.
Nachdem seit etwa 1,5 Jahren zwischen den Stadtbürgermeistern und -verwaltungen von Pierz und Kyllburg rege briefliche und Mail - Kontakte bestehen, hatte im vergangenen Jahr das Ehepaar Parlberg aus Pierz unsere Stadt besucht und einen Wander - und Sightseeing - Tag mit dem Stadtbürgermeister verbracht. Die positiven Eindrücke von Land und Leuten, die wertvollen historischen Baudenkmäler und nicht zuletzt die herrliche Natur und Landschaft der Waldeifel trugen dazu bei, in Pierz den Gedanken an eine Schwesterschaft mit der Stadt Kyllburg zu intensivieren.
In Minessota leben etwa 5,3 Millionen Einwohner, 3,2 Millionen allein im Ballungsraum der Zwillingsstadt "Minneapolis - St.Paul". 40 % der Einwohner Minessotas sind deutschstämmig.
Die Stadt Pierz wurde 1869 von deutschen Einwanderern gegründet. Noch heute haben mehr als 80% der Bürger deutschstämmige Wurzeln.
Pierz hat ähnliche Strukturen wie Kyllburg und - daher auch der Gedanke - zur Anbahnung einer schwesterlichen Verbindung, denn viele Vorfahren der heutigen Einwohner stammen aus unserer Kyllburger Waldeifel.
Am vergangenen Montag war erneut Besuch aus Minessota in Kyllburg zu Gast. Die Familie Gerry und Kris Wenner mit ihrem kleinen Sohn, Robert.
Herr Wenner ist hauptberuflich im Wirtschaftsministerium des Staates tätig, arbeitet aber ehrenamtlich bei der Vorbereitung und Ausgestaltung von Städte-Schwesterschaften für den Staat Minessota mit.
Während der kleine Robert am Unterricht in der Kyllburger Grundschule teilnahm, war Herr Wenner mit dem Stadtbürgermeister in Kyllburg und Umgebung unterwegs und erhielt ein Briefing in die Stärken, Schönheiten und Probleme unserer kleinen Stadt. Am Nachmittag fand ein Gespräch mit Verbandsbürgermeister Rainer Wirtz, dem 1. Beigeordneten der Stadt Kyllburg Reinhold Schneider, dem Vorsitzenden des Verkehrsvereins Willi Müller und Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer statt. Als Gastgeschenk überreichte Herr Wenner der Stadt Kyllburg eine offizielle Flagge des Staates Minessota, die bereits über dem Parlamentsgebäude der Hauptstadt geweht hat.
Gemeinsame Auffassung aller Gesprächsteilnehmer war, die Aufnahme von Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der beiden Städte und aller interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den benachbarten Gemeinden zu fördern und so mit Leben zu füllen. Zunächst sollen Listen der Vereine und Organisationen sowie -Veranstaltungskalender - ausgetauscht werden, um Kontakte auch zwischen den einzelnen Gruppierungen möglich zu machen. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Kyllburg aber auch aus allen Orten der Verbandsgemeinde sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Aber auch allen Vereinen und Organisationen möchte ich Mut machen, mit vergleichbaren Gruppierungen in Pierz (MN) Kontakt aufzunehmen.
Informationen über Pierz (MN) Land und Leute finden Sie unter folgendem Link im Internet: http://pierzmn.govoffice2.com
Über die Gestaltung der schwesterlichen Verbindungen zwischen den beiden kleinen Städten werden wir in loser Folge berichten.
In Pierz ist der City-Council - vergleichbar mit unserem Stadtrat - übrigens ganz begeistert von der Idee einer Schwesterschaft. Heute traf beim überraschten Stadtbürgermeister ein Paket mit T-Shirts für den Stadtrat ein, auf dem für die Partnerschaft geworben wird. Frau Gruber von der Stadtverwaltung Pierz sandte herzliche Grüße des City-Councils an den Stadtrat und an unsere Mitbürger.
Freunde finden, Ausschau halten, über tausende von Meilen und Ozeane hinweg, eine große Chance für uns alle - im Sinne der Verständigung und des Friedens unter den Völkern.
Wolfgang Krämer
Stadtbürgermeister